Medienentwicklungsplan
Warum ein Medienentwicklungsplan?
Die Einbeziehung digitaler Medien in den Unterricht bietet ein großes Gestaltungspotential und ermöglicht eine vielfältige Aktivierung der Schülerinnen und Schüler. Es ist notwendig, den vielfältigen und schnellen Entwicklungen der digitalen Technik auch in der Schule einen Rahmen zu geben, der sich an den pädagogischen Zielsetzungen der Schule orientiert und in die Zukunft weist. Das KKG hat bereits Schritte in diese Richtung unternommen (Medienprofil, Unterrichtseinheiten). Es wird jedoch auch deutlich, dass für die tägliche Arbeit zu wenig Geräte bzw. Räume zur Verfügung stehen. Hier bietet sich die Möglichkeit und die Notwendigkeit, weitere Investitionen zu planen. Dies soll über die Erstellung eines Medienentwicklungsplans (MEP) geschehen. Stimmen die Lehrer- und die Schulkonferenz den darin genannten Zielen zu, so wird die Behörde weitere Mittel für eine Ausstattung des KKG zur Verfügung stellen.
Was bisher war
Der Auftakt zu der Gestaltung eines Medienentwicklungsplans am KKG wurde in der Lehrerkonferenz am 27.10.2010 gemacht. Verschiedene Referenten aus dem LI haben dem Kollegium anhand von Beispielen die Notwendigkeit eines Medienentwicklungsplanes für unsere Schule verdeutlicht. Es ging um die durch Medien geprägte Lebenswirklichkeit der Jugendlichen (durch z. B. Fernseh-, Handy- und Computernutzung, Computerspiele und soziale Netzwerke wie Facebook), um den Einsatz von interaktiven Whiteboards im Unterricht und die computergestützte Unterrichtsplanung. Ein wichtiger Aspekt war die Nutzung der SchulCommsy Plattform zum Austausch zwischen Lehrern und Schülern und der Schüler untereinander.
Nach dieser Veranstaltung wurden die Fortbildungsbedarfe des Kollegiums erhoben und erste Angebote für eine schulinterne Fortbildung gemacht. Diese Angebote werden ständig erweitert, um allen Bedarfen gerecht zu werden.
In einem weiteren Schritt wurde begonnen, einen Stoffverteilungsplan zu erfassen, der als Vorstufe für ein schulinternes Curriculum dienen wird. Außerdem bildet er die Grundlage für zukünftiges fächerübergreifendes und projektorientiertes Arbeiten. Und, last but not least, bietet er die Voraussetzung dafür, Unterrichtseinheiten zu entwickeln, aufzubereiten (auch digital) und allen zur Verfügung zu stellen.
Einbindung in die Ziele der Unterrichts- und Schulentwicklung
Wie es weitergehen kann
Zu Beginn eines jeden Schuljahres planen wir für die verschiedenen Jahrgangsstufen eine entsprechende Methodenwoche (hochwachsend von Klasse 7 im Jahr 2010/11 und Klasse 5 im Jahr 2011/12), in der unsere Schüler systematisch an die veränderte Unterrichtsstruktur und die dadurch von ihnen geforderten Fähigkeiten herangeführt werden. Hierzu gehört auch eine Anleitung im Umgang mit dem Handwerkszeug Computer in Klasse 7 oder 8, deren erfolgreiche Absolvierung den Zugang zu den Computern in den Schülerarbeitsräumen erlaubt.
Die Individualisierung des Unterrichts kann durch verschiedene Maßnahmen unterstützt werden. Ein Pool mit Netbooks zur Nutzung durch die Schüler in den Klassenräumen oder in der Bibliothek kann dazu beitragen, Schüler vermehrt mit individuellen Arbeitsaufträgen zu versorgen. Hierbei denken wir an ein offenes Konzept, bei dem die Kollegen nicht einen ganzen Computerraum mit ihrer Klasse buchen (sofern er frei ist), sondern einzelne Schüler mit entsprechenden Arbeitsaufträgen in die Bibliothek schicken oder die mobilen Netbooks über ein verbindliches Ausleihsystem im Klassenraum nutzen.
Ein weiterer Schritt in diese Richtung ist die Einrichtung von Schülerarbeitsplätzen (fest installiert oder mobil Geräte), die den Schülern permanent zur Verfügung stehen: ruhige Arbeitsräume mit PC-Zugang, in denen die Schüler im Unterricht, aber auch in Freistunden und Pausen und nach Unterrichtsschluss arbeiten können (als Ganztagsschule haben wir Angebote bis 16 Uhr, ohne dass alle Schüler an allen Tagen bis 16 Uhr verbindlich Unterricht haben). Dazu müssen Ideen entwickelt werden, vorhandene Räume flexibel zu nutzen. Das Projekt „Mobiles Lernen in der Oberstufe“ bietet durch die persönlichen Geräte (iPADs) eine Vielzahl von Möglichkeiten für individuelle und kooperative Lernformen.
Die entsprechende Infrastruktur aus fest installierten PCs und Netbooks (oder anderen mobilen Geräten) mit WLAN muss noch geschaffen werden. Eine Vollvernetzung der gesamten Schule per Ethernet besteht bereits. Um diese Infrastruktur langfristig zu erhalten, ist insbesondere die technische Betreuung der Rechner von besonderer Bedeutung. Die Einrichtung von entsprechenden Aufsichten für die Schüler und die Geräte wird derzeit in Kooperation mit dem Schulsprecherteam und Oberstufenschülern erarbeitet.
Ein weiterer Baustein ist die Beschaffung und Installation von interaktiven Whiteboards. Hierzu sind seitens des Kollegiums bereits Fortbildungswünsche geäußert worden, außerdem bieten die Schulbuchverlage mehr und mehr Unterrichtsmaterialien an, die für den Gebrauch am Whiteboard entwickelt wurden. Diese ermöglichen eine schnelle Integration in die eigene Unterrichtsplanung. Einzelne Fachschaften und Jahrgangsteams haben dazu bereits Anträge gestellt.
Innerhalb des Lehrerkollegiums (und letztlich in der gesamten Schule) kann der Aufbau zusätzlicher Kommunikationsstrukturen mit einem virtuellem Lehrerzimmer, eigenen E-Mail-Adressen, gemeinsamer Terminplanung und entsprechender Materialbereitstellung für alle erfolgen. Wir benötigen Teamräume zur Kommunikation, reale und virtuelle, zur Fortführung und Weiterentwicklung der Jahrgangsteams unter Ausnutzung internetgestützter Materialbereitstellung für Kollegen z. B. auf der Fachschaftsebene und für Schüler auf der Klassenebene.
Termine
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- 24.05.12: Schulkonferenz und Lermittelausschuss
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- 30.05.12: Abschlussveranstaltung e-Truck Projekt
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- 06.06.12: Sozialer Tag der Klassen 8 bis 10
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- 07.06.12: Sommerkonzert